Dosierung von CBD und anderen Cannabinoiden: praktische Richtwerte
Wie viel CBD oder HHC ist richtig für dich? Genau diese Frage stellen viele. Es gibt keine Einheitsdosis, aber klare Regeln helfen beim sicheren Start. Unten findest du einfache Richtwerte, wie du langsam vorgehst, worauf du achten musst und wann du einen Arzt brauchst.
Wie du richtig startest
Beginne immer niedrig und steigere langsam. Für CBD gilt als einfacher Einstieg 2,5–5 mg am Tag. Nach einer Woche kannst du auf 10 mg erhöhen, wenn du keine Wirkung spürst. Viele Nutzer finden bei 20–40 mg täglich einen guten Effekt gegen Stress oder Schlafprobleme. Bei chronischen Schmerzen oder starken Beschwerden erreichen manche 50–100 mg, das ist aber individuell und sollte mit einer Fachperson besprochen werden.
Bei Edibles wirkt CBD verzögert – warte 1–2 Stunden bevor du nachlegst. Für Öle gilt: Tropfen zählen. Schau auf die Flasche, wie viel mg pro Tropfen enthalten sind. Notiere die Startdosis und wie du dich fühlst, so erkennst du, ob du erhöhen musst.
Achte auf Körpergewicht, Stoffwechsel und Medikamente. Leichte Menschen brauchen oft weniger, schwere Menschen gelegentlich mehr. Wer schnell verstoffwechselt, spürt die Wirkung früher oder benötigt höhere Dosen.
Spezialfälle: Tiere, Cremes und HHC
Für Hunde empfehlen Tierärzte oft 0,25–1 mg CBD pro kg Körpergewicht, ein- bis zweimal täglich. Ein 10 kg Hund bekommt also 2,5–10 mg pro Dosis. Frag immer den Tierarzt, besonders bei kranken Tieren oder wenn Medikamente laufen.
Bei CBD-Cremes ist die systemische Aufnahme meist gering. Creme hilft lokal: 1× täglich auftragen und bei Bedarf steigern. Achte auf Wirkstoffkonzentration und Zusätze wie Menthol oder ätherische Öle, die Haut reizen können.
HHC ist neu und gut erforscht wie THC noch nicht. Nutzer berichten, dass HHC in niedrigen Dosen ähnlich wie THC wirkt. Starte sehr konservativ: 1–5 mg HHC bei sensiblen Personen. Höhere Dosen können starke Effekte haben. Da Tests und Langzeitdaten fehlen, gilt besondere Vorsicht.
Beachte Wechselwirkungen: CBD kann Leberenzyme (CYP450) hemmen. Das bedeutet, Medikamente wie Blutverdünner, bestimmte Antidepressiva oder Epilepsiemittel können stärker wirken. Sprich mit deinem Arzt, wenn du regelmäßig Arznei nimmst.
Praktische Tipps: Notiere Dosis, Zeitpunkt und Wirkung. Verändere nur eine Variable gleichzeitig. Kaufe Produkte mit Labortest (COA), so weißt du, wieviel Wirkstoff drin ist. Wenn du unsicher bist oder Nebenwirkungen auftreten – Schwindel, Übelkeit, starke Müdigkeit – setze die Einnahme aus und kontaktiere eine Fachperson.
Dosierung ist keine Raketenwissenschaft, aber sie braucht Geduld und Aufmerksamkeit. Starte klein, beobachte dich, und passe an. So findest du die Dose, die für dich wirkt, ohne unnötige Risiken einzugehen.