Cannabigerol (CBG): Was du wissen musst
Weniger bekannt als CBD, aber spannend: CBG ist die Ausgangssubstanz, aus der andere Cannabinoide entstehen. Das macht CBG für Forscher und Nutzer interessant. Hier erfährst du kurz und praktisch, was CBG tut, wie du es verwenden kannst und worauf du achten solltest.
Wirkung und mögliche Vorteile
CBG wirkt anders als THC: es macht nicht high. Forscher sehen bei Tierstudien und ersten kleinen Humanstudien Hinweise auf entzündungshemmende, schmerzreduzierende und neuroprotektive Effekte. Manche Menschen berichten, dass CBG bei Muskel- oder Gelenkschmerzen, bei Schlafproblemen oder Appetitlosigkeit helfen kann. Konkret heißt das: CBG kann Symptome lindern, nicht heilen. Aussagen zu langfristigen Vorteilen fehlen noch – die Studienlage ist noch jung.
CBG beeinflusst Rezeptoren im Endocannabinoid-System, wirkt aber auch auf andere Botenstoffe. Das kann erklären, warum Effekte bei Entzündung, Schmerz und Stimmung beobachtet werden. Wenn du schon CBD nutzt, kann CBG anders oder ergänzend wirken. Viele Nutzer probieren Kombinationen aus CBD + CBG, weil beide zusammen unterschiedliche Bahnen im Körper ansprechen.
Anwendung, Dosierung & Sicherheit
CBG gibt es als Öl, Kapseln, Creme, Gummis oder in Blüten. Wie du es nimmst, hängt vom Ziel ab: Bei lokalen Schmerzen eignen sich Cremes, für allgemeine Effekte eher Öle oder Kapseln. Fang klein an: Viele Nutzer starten mit 5–10 mg pro Tag und steigern langsam. Beobachte, wie dein Körper reagiert, und passe die Menge an.
Wichtig: CBG kann mit Medikamenten interagieren. Wenn du Blutverdünner, Antidepressiva oder andere verschreibungspflichtige Mittel nimmst, sprich zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Achte beim Kauf auf ein Analysezertifikat (COA) vom Labor und auf den THC-Gehalt. Gute Anbieter zeigen klar Herkunft, Gehalt und Reinheit.
Zu Nebenwirkungen: Manche Menschen berichten von Mundtrockenheit, leichtem Schwindel oder Magenbeschwerden. Diese Effekte sind meist mild und vorübergehend. Wenn du starke Reaktionen hast, setze das Produkt ab und konsultiere eine Ärztin oder Arzt.
Praktische Tipps: Kaufe CBG-Produkte mit klarer Kennzeichnung und Laborbericht. Notiere die Dosis und Wirkzeit, so findest du schnell die richtige Menge. Wenn du auf Reisen gehst, informiere dich über die Rechtslage im jeweiligen Land und prüfe den THC-Gehalt.
Wenn du mehr Details oder Erfahrungsberichte suchst, findest du auf unserer Seite tiefergehende Artikel zu CBG, CBD und weiteren Cannabinoiden. Probier vorsichtig aus, beobachte deine Reaktion und frag bei Unsicherheiten Fachleute.