Gesundheitliche Nachteile von Cannabis: Was du wissen solltest
Cannabis wirkt bei vielen Menschen entspannend. Aber es hat auch Nebenwirkungen, die du kennen solltest. Hier bekommst du klare Infos zu akuten Effekten, möglichen Langzeitfolgen und konkreten Tipps, wie du Risiken minimierst. Kein Fachchinesisch, nur das, was dir im Alltag hilft.
Kurzfristige Nebenwirkungen
Nach dem Konsum treten oft diese Effekte auf: verlangsamte Reaktionszeit, vergessliche Momente, trockener Mund, erhöhter Puls und gelegentlich Angst oder Paranoia. Diese Symptome sind meist vorübergehend, können aber beim Fahren, bei Maschinenarbeit oder in stressigen Situationen gefährlich sein. Wenn du dich plötzlich sehr ängstlich, verwirrt oder desorientiert fühlst, suche einen ruhigen Ort auf und warte, bis die Wirkung nachlässt. Bei Brustschmerzen, starker Atemnot oder Bewusstseinsstörungen ruf den Notruf.
Langfristige Risiken & praktische Tipps
Längerer und starker Konsum kann Gedächtnisleistung, Motivation und Lernfähigkeit beeinträchtigen — besonders bei Menschen, die jung anfangen. Rauchen reizt die Atemwege und erhöht Husten und Bronchitis-Risiko. Bei Menschen mit einer Neigung zu Psychosen kann Cannabis psychische Probleme auslösen oder verschlechtern. Außerdem kann regelmäßiger Gebrauch zu Abhängigkeit führen; Entzugserscheinungen sind Schlafprobleme, Reizbarkeit und verminderter Appetit.
Praktische Tipps: starte niedrig und warte ab, mische Cannabis nicht mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln, fahre niemals mit Wirkung und informiere deinen Arzt, wenn du Medikamente nimmst (Cannabinoide beeinflussen Leberenzyme und damit andere Wirkstoffe). Schwanger solltest du kein Cannabis verwenden — das kann Risiken für das ungeborene Kind erhöhen.
Wenn du CBD-Produkte nutzt: Auch CBD ist nicht völlig nebenwirkungsfrei. Manche berichten von Müdigkeit, Magenproblemen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten. Lies Produktinfos und frag im Zweifel deinen Hausarzt.
Haustiere reagieren anders: Gib Hunden keine menschlichen Gummis oder Produkte ohne genaue Dosierungsanleitung. Bei Verdacht auf Vergiftung oder ungewöhnliches Verhalten such einen Tierarzt.
Wann ärztliche Hilfe nötig ist: anhaltende Brustschmerzen, starke Atemnot, übermäßige Unruhe oder Halluzinationen, Bewusstlosigkeit oder Verdacht auf Überdosis. Auch wenn Entzugserscheinungen sehr stark sind, hol dir Unterstützung – Suchtberatung kann helfen.
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Kurz gesagt: Cannabis hat echte Vorteile für viele Menschen, aber Risiken existieren. Informiere dich, benutze es bewusst und hol medizinischen Rat, wenn du unsicher bist.