Wenn du Absinth, einen starken, grünen Kräuterlikör mit historischem Ruf und einem Schuss Kontroverse trinkst, dann geht es nicht nur um Alkohol. Absinth ist ein Getränk, das seit dem 19. Jahrhundert mit Mythen umgeben ist – von Halluzinationen bis hin zu Verbotslisten. Doch heute ist vieles anders: Der Thujon, der pflanzliche Wirkstoff aus Wermut, der einst für die angebliche Psychoaktivität verantwortlich gemacht wurde – ist heute in kontrollierten Mengen erlaubt. In der EU darf er maximal 35 mg pro Liter enthalten. Das reicht nicht für einen Rausch, aber für den typischen Geschmack: bitter, herb, mit Anis und Fenchel.
Ein häufiger Irrtum ist, dass Absinth und Everclear, ein Neutralalkohol mit bis zu 95 % Alkoholgehalt, der in den USA als Reinigungs- oder Brennstoffmittel verwendet wird dasselbe sind. Das stimmt nicht. Everclear ist reiner Alkohol – ohne Geschmack, ohne Kräuter, ohne Tradition. Absinth hingegen ist ein komplexes Produkt, das aus mindestens sieben Kräutern destilliert wird. Es ist kein Alkohol, der dich high macht – es ist ein Alkohol, der dich anders fühlen lässt. Und das ist auch der Grund, warum es heute wieder populär wird: nicht wegen der Legenden, sondern wegen des Geschmacks und der Kultur. Du trinkst Absinth nicht, um zu fliegen. Du trinkst ihn, um zu schmecken, zu reflektieren, zu genießen. Und das macht ihn zum Gegenpol zu Cannabis-Getränken, die oft auf Beruhigung und Entspannung ausgelegt sind. Während CBD-Getränke dich sanft runterholen, will Absinth dich wach machen – mit Aroma, nicht mit Wirkung.
Doch Vorsicht: Auch wenn Absinth heute legal ist, ist er kein Getränk für Anfänger. Mit 45 bis 74 % Alkohol ist er stärker als Wodka oder Gin. Wer ihn pur trinkt, riskiert eine schnelle Überdosis. Die traditionelle Zubereitung mit Zuckerwürfel und kaltem Wasser ist kein Ritual – es ist eine Sicherheitsmaßnahme. Sie verdünnt den Alkohol, öffnet die Aromen und macht den Genuss erträglich. Wer Absinth trinkt, sollte wissen: Es geht nicht um die Menge, sondern um die Art. Und wenn du dich fragst, ob es eine Verbindung zu CBD gibt – ja, es gibt sie. Beide sind Getränke, die nicht einfach nur berauschen. Beide haben eine Geschichte, die oft missverstanden wird. Beide werden heute von Menschen genutzt, die nach mehr suchen als nur einen Kick. In den folgenden Artikeln findest du klare, sachliche Antworten auf die Fragen, die du wirklich hast – über Absinth, über Everclear, über Alkohol und wie er sich verhält, wenn er mit modernen Cannabinoiden zusammenkommt.
90%iger Absinth ist kein Getränk - er ist hochprozentiger Alkohol mit Kräuteraroma. Wer ihn pur trinkt, riskiert schwere gesundheitliche Schäden. Erfahre, wie man ihn sicher verwendet und wie echter Absinth richtig zubereitet wird.