Natürliche Haarpflege mit CBD, Hanföl und ätherischen Ölen
Viele Shampoos enthalten aggressive Tenside und Silikone, die das Haar kurzfristig schön machen, aber langfristig trocken lassen. Natürliches Haaröl ist keine Wunderwaffe, kann aber die Kopfhaut beruhigen, Feuchtigkeit spenden und Haarbruch reduzieren, wenn es richtig angewendet wird. Hier gibt’s konkrete Tipps, einfache Rezepte und Sicherheitsregeln — ohne Bullshit, nur praxisnah.
Was du wissen musst: Hanfsamenöl ist reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Es pflegt trockenes Haar und macht es geschmeidiger. CBD-Öl (nicht zu verwechseln mit Hanfsamenöl) wird oft in Kopfhautprodukten eingesetzt, weil es beruhigend wirken kann und sich gut mit Trägerölen mischt. Ätherische Öle wie Rosmarin, Lavendel oder Teebaum kannst du ergänzen: sie riechen gut und haben unterstützende Eigenschaften für die Kopfhaut.
Praktische Anwendungen
Vorbereitung: Immer ein Trägeröl verwenden (Hanf-, Jojoba- oder Kokosöl). Reines ätherisches Öl niemals unverdünnt auf die Kopfhaut geben. Für eine Basismischung nimm 10 ml Trägeröl und 2–3 Tropfen ätherisches Öl.
Schnelle Kur für trockenes Haar: 1–2 EL Hanf- oder Kokosöl in die Längen einmassieren, 20–30 Minuten einwirken lassen, dann normal shampoonieren. Für sehr trockenes Haar kannst du die Kur über Nacht tragen (Einmal-Wäsche am Morgen nicht vergessen).
Kopfhautpflege mit CBD: 3–5 Tropfen CBD-Öl in 10 ml Jojobaöl geben, leicht einmassieren und 10–15 Minuten wirken lassen. Das beruhigt die Kopfhaut ohne zu fetten, wenn du die Mischung sparsam benutzt. Danach wie gewohnt waschen.
DIY-Masque gegen Haarbruch: 1 reife Avocado, 1 EL Hanfsamenöl, 1 TL Honig. Alles pürieren, Längen einarbeiten, 30 Minuten einwirken lassen, ausspülen. Avocado nährt, Hanföl stärkt die Haarstruktur.
Sicherheit & Einkaufstipps
Qualität zählt: Achte bei CBD-Produkten auf Laborberichte (COA). Hanfsamenöl sollte kaltgepresst sein und nicht raffiniert. Bei ätherischen Ölen wählst du 100% naturreine Öle ohne Zusatzstoffe. Billigprodukte können Rückstände und Füllstoffe enthalten.
Praxistipp: Mach vor der ersten Anwendung einen Patch-Test am Unterarm und warte 24 Stunden. Reagiere auf Juckreiz oder Rötung sofort mit Absetzen. Verwende ätherische Öle sparsam bei Kindern und Schwangeren — im Zweifel Rücksprache mit einer Ärztin oder Apotheker halten.
Häufigkeit: Für Pflegekuren 1–2× pro Woche. Leichte Leave-in-Öle reichen 1–3 Tropfen in den Händen verteilen und sparsam in die Haarspitzen geben. Zu viel Öl macht das Haar schnell fettig.
Wenn du gezielt Produkte suchst, prüf Inhaltsstoffe statt Marketing. Natürliche Öle können viel leisten, ersetzen aber keine medizinische Behandlung bei stark entzündeter oder schuppender Kopfhaut. Bei ernsthaften Problemen such professionelle Hilfe.
Probier dich aus: Kleine Tests mit unterschiedlichen Ölen zeigen dir schnell, was deinem Haar wirklich guttut. Natürliche Haarpflege ist keine Einheitslösung — aber mit den richtigen Ölen lässt sich oft sichtbar mehr Glanz, weniger Bruch und eine ausgeglichene Kopfhaut erreichen.