CBD Gesundheitsschäden: Was du wissen musst
Viele denken, CBD sei völlig harmlos. Stimmt das? Kurz gesagt: CBD hat Vorteile, aber es kann auch Nebenwirkungen und Risiken geben – vor allem bei hoher Dosis, schlechter Produktqualität oder in Kombination mit Medikamenten. Hier erkläre ich knapp und praktisch, worauf du achten solltest.
Gängige Nebenwirkungen und konkrete Folgen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Mundtrockenheit, Durchfall und Appetitveränderungen. Diese treten meist bei höheren Dosen oder beim Umstieg auf ein neues Produkt auf. In klinischen Studien mit sehr hohen CBD-Dosen (z. B. bei manchen Epilepsie-Behandlungen) wurden zudem erhöhte Leberwerte beobachtet. Das heißt: Wer lange und hochdosiert CBD nimmt, sollte die Leberwerte kontrollieren lassen.
CBD kann kurzfristig den Blutdruck senken. Das ist für viele unproblematisch, kann aber bei Menschen mit niedrigem Blutdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Schwindel oder Kreislaufprobleme auslösen. Falls du Herzmedikamente nimmst, sprich mit deinem Arzt.
Wechselwirkungen, Qualitätsprobleme und Haustiere
CBD beeinflusst Enzyme in der Leber (CYP450). Das kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen – besonders relevant bei Blutverdünnern, Antidepressiva, Anti‑Epileptika und einigen Herzmedikamenten. Sag deinem Arzt, dass du CBD nutzt, damit er die Medikation anpassen kann.
Die Produktqualität macht einen großen Unterschied. Minderwertige oder falsch etikettierte Produkte können unerwünschtes THC, Pestizide, Lösungsmittelreste oder synthetische Cannabinoide enthalten. Solche Verunreinigungen verursachen stärkere Nebenwirkungen, können einen Drogentest positiv machen oder gesundheitliche Schäden hervorrufen. Kaufe nur Produkte mit aktuellen Laborberichten (COA).
Bei Haustieren gilt besondere Vorsicht: Hunde und Katzen verstoffwechseln CBD anders als wir. Tagesgabe kann Vorteile bringen, aber Dosierung und Verträglichkeit sind individuell. Gib deinem Tier niemals menschliche Produkte ohne Rücksprache mit dem Tierarzt.
Was kannst du konkret tun? Starte mit einer niedrigen Dosis und steigere langsam. Prüfe Laborzertifikate und Inhaltsstoffe. Informiere deinen Arzt, besonders bei chronischer Medikation. Verzichte auf CBD in Schwangerschaft und Stillzeit. Beobachte Nebenwirkungen und lass bei Langzeitanwendung die Leberwerte prüfen.
CBD ist kein Wundmittel, aber bei verantwortungsvollem Gebrauch oft gut verträglich. Wenn du unsicher bist, frag einen Facharzt oder Apotheker — besonders bei Herzproblemen, Lebererkrankungen oder wenn du andere Medikamente nimmst.
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