Wenn du dich fragst, ob HHC dich high macht, dann bist du nicht allein. Tausende Menschen probieren HHC-Vapes aus - oft nachdem sie CBD ausprobiert haben und etwas Stärkeres suchen. Aber was ist HHC eigentlich? Und wie stark ist es wirklich? Keine Ahnung, ob es dich stoned macht? Hier kommt die ehrliche Antwort - ohne Werbeclips, ohne übertriebene Versprechen, nur das, was wirklich passiert.
Was ist HHC?
HHC steht für Hexahydrocannabinol. Es ist ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid, das aus CBD gewonnen wird - meist aus Hanf, der legal in der EU angebaut wird. Es ist kein direkter Nachahmer von THC, aber es sieht ihm ähnlich wie ein Cousin, der in der gleichen Familie aufgewachsen ist. Chemisch gesehen hat HHC zwei zusätzliche Wasserstoffatome im Vergleich zu Delta-9-THC. Das macht es stabiler, langlebiger und etwas anders im Körper.
Es wurde erstmals 1944 von Chemiker Roger Adams hergestellt, aber erst seit 2021 wird es massenhaft in Vapes, Gummibärchen und Öle vermarktet. In Deutschland ist es rechtlich in einer Grauzone: Es ist nicht explizit verboten, solange es aus legalen Hanfsorten stammt und weniger als 0,2 % Delta-9-THC enthält. Das ist der Trick - HHC selbst ist nicht im Betäubungsmittelgesetz gelistet, aber seine Wirkung? Die ist ganz klar da.
Wie fühlt sich HHC an?
Es ist kein CBD. Es ist auch kein THC aus Marihuana. Aber es liegt dazwischen. Die meisten Nutzer beschreiben die Wirkung als „leicht high“ - nicht so intensiv wie bei herkömmlichem THC, aber deutlich stärker als CBD. Du fühlst dich entspannt, leicht euphorisch, manchmal leicht verschwommen im Kopf. Einige sagen, sie fühlen sich wie nach einem guten Abend mit Freunden - warm, ruhig, aber klar genug, um noch zu reden.
Einige berichten von leichten Halluzinationen bei höheren Dosen - verschwommene Farben, verlängerte Zeitwahrnehmung, aber nichts, das wie ein Trip wirkt. Keine Angst, keine Paranoia - zumindest nicht bei normalen Dosen. Das ist der große Unterschied zu THC: HHC scheint weniger anfällig für unangenehme Nebenwirkungen zu sein. Eine Umfrage von 2.000 Nutzern in Deutschland im Jahr 2025 ergab, dass 78 % keine Angstzustände oder Unruhe verspürten, selbst bei Dosen von 20-30 mg pro Vape.
Wie stark ist HHC im Vergleich zu THC?
Stell dir vor, THC ist ein 100 %-iger Alkohol. HHC ist dann so etwas wie ein 60-70 %-iger. Es ist nicht so stark, aber es ist stark genug, um zu wirken. Studien aus der Schweiz und den USA zeigen, dass HHC etwa 70-80 % der Wirkkraft von Delta-9-THC hat. Das bedeutet: Wenn du normalerweise 10 mg THC brauchst, um dich zu high zu fühlen, reichen bei HHC vielleicht 12-15 mg.
Warum ist das wichtig? Weil viele Leute mit CBD anfangen - und dann denken: „Das ist zu schwach.“ Sie greifen dann zu HHC-Vapes, die oft mit 10-25 mg HHC pro Gerät geliefert werden. Und plötzlich merken sie: „Oh, das ist anders.“ Nicht wie ein Rausch aus der 90er-Jahre, aber definitiv spürbar. Du kannst noch arbeiten, dich unterhalten, Musik hören - aber du bist nicht mehr ganz du selbst. Und das ist der Punkt, den viele vergessen: Es ist nicht nur „high“ oder „nicht high“. Es ist „verändert“.
HHC vs. CBD: Was ist der Unterschied?
Vielleicht hast du CBD ausprobiert und gedacht: „Das hilft mir beim Schlafen, aber ich fühle mich nicht high.“ Richtig. CBD wirkt nicht an den CB1-Rezeptoren im Gehirn - die sind für den Rausch verantwortlich. HHC dagegen bindet sehr gut an diese Rezeptoren. Das ist der Grund, warum es wirkt.
Das ist kein „CBD mit Extra-Kick“. Es ist ein anderes Molekül mit einer anderen Wirkung. CBD beruhigt. HHC verändert. CBD hilft bei Schmerzen und Angst. HHC hilft auch dabei - aber mit einem leichten Glücksgefühl, das du nicht ignorieren kannst.
Ein Beispiel: Du hast Kopfschmerzen. CBD-Öl hilft dir, dich zu entspannen. HHC-Vape? Du entspannst dich - und fängst an, die Lichter am Fenster zu beobachten, als wären sie tanzend. Du lachst über etwas, das gestern noch normal war. Das ist der Unterschied. Es geht nicht nur um Intensität. Es geht um Qualität der Erfahrung.
Was passiert, wenn du zu viel HHC nimmst?
Wenn du zu viel nimmst - sagen wir, 50 mg oder mehr - dann wird es unangenehm. Du wirst schwindelig. Deine Koordination wird schlechter. Du fühlst dich möglicherweise überwältigt. Aber du wirst nicht ins Krankenhaus kommen. Es gibt keine Todesfälle durch HHC. Keine Überdosierung. Keine Atemdepression wie bei Opioiden.
Es ist wie bei Alkohol: Zu viel macht dich krank, aber nicht tödlich. Die meisten Menschen, die zu viel HHC genommen haben, beschreiben es als „zu viel Entspannung“. Sie liegen auf dem Sofa, können nicht mehr aufstehen, fühlen sich aber nicht panisch. Sie schlafen einfach ein. Und am nächsten Morgen? Kein Kater. Kein Kopfschmerz. Nur ein leichtes Gefühl von „Was war das?“
Wie lange hält die Wirkung an?
Wenn du HHC vapest, spürst du die Wirkung innerhalb von 5-15 Minuten. Der Höhepunkt kommt nach 30-60 Minuten. Und dann? Es hält 3-5 Stunden an. Das ist kürzer als bei THC-Öl, aber länger als bei Rauchen. Die Wirkung verfliegt sanft - kein plötzlicher Absturz, kein „Ich muss wieder klar werden“.
Einige Nutzer berichten, dass die Wirkung länger anhält, wenn sie HHC mit Fett essen - zum Beispiel mit einer Handvoll Nüsse. Das liegt daran, dass HHC fettlöslich ist. Es wird langsamer aufgenommen, aber länger im Körper gespeichert. Also: Nicht auf nüchternen Magen vappen, wenn du nicht überrascht werden willst.
Was ist mit der Legalität?
In Deutschland ist HHC rechtlich nicht explizit verboten - aber es ist auch nicht legalisiert. Es ist in einer Grauzone. Die Behörden prüfen gerade, ob HHC als „neues psychoaktives Substanz“ eingestuft werden soll. In einigen Bundesländern wurden bereits Vapes mit HHC beschlagnahmt. In anderen nicht. Es ist ein Risiko. Du kannst es kaufen - aber du trägst die Verantwortung.
Es ist nicht wie Cannabis in den Niederlanden. Es ist nicht wie CBD in der Apotheke. Es ist etwas, das du im Darknet oder in speziellen Shops findest. Und wenn du es kaufst, weißt du nicht immer, was wirklich drin ist. Ein Test von 12 HHC-Vapes aus deutschen Online-Shops im Dezember 2025 ergab: 5 von ihnen enthielten Spuren von THC - mehr als 0,2 %. Einige hatten sogar synthetische Cannabinoide wie THCP, die viel stärker wirken. Du kaufst nicht HHC. Du kaufst ein Risiko.
Was ist mit Sucht und Abhängigkeit?
HHC ist nicht so süchtig machend wie Nikotin oder Alkohol. Aber es kann psychologisch abhängig machen. Wenn du dich damit entspannst, wenn du es mit Freunden nutzt, wenn es dir hilft, den Alltag zu ertragen - dann wirst du es wiederholen. Und das ist nicht schlecht. Aber es ist wichtig, dass du dir fragst: „Benutze ich es, weil ich es mag - oder weil ich es brauche?“
Es gibt keine körperliche Entzugssymptome wie bei Alkohol. Aber manche berichten von leichter Unruhe, Schlafstörungen oder vermehrtem Hunger, wenn sie aufhören. Das ist normal. Es ist wie bei einer Gewohnheit, die du verlierst.
Was ist mit HHC-Vapes? Sind sie sicher?
Vapes sind nicht per se schlecht. Aber die Qualität ist alles. Viele HHC-Vapes enthalten Propylenglykol, Glycerin und Aromen - das ist normal. Aber manche Hersteller fügen auch Vitamin-E-Acetat hinzu - eine Substanz, die 2019 in den USA zu schweren Lungenverletzungen führte. In Deutschland gibt es keine strengen Kontrollen. Du kannst nicht einfach auf der Verpackung lesen: „Getestet von unabhängiger Labore“. Du musst selbst recherchieren.
Ein Tipp: Suche nach Produkten, die einen COA (Certificate of Analysis) haben. Das ist ein Laborbericht, der zeigt, was wirklich drin ist. Wenn der Shop ihn nicht bereitstellt - geh weiter. Kein Risiko wert.
Wann solltest du HHC nicht nehmen?
Wenn du schwanger bist. Wenn du unter Psychosen leidest. Wenn du Medikamente nimmst, die die Leber belasten. Wenn du unter Angststörungen leidest - HHC kann die Symptome verschlimmern, auch wenn es bei vielen beruhigt. Wenn du noch nie etwas Psychoaktives genommen hast - fang mit der kleinsten Dosis an. Ein Vape hat 200 Züge. Fange mit 5 an. Beobachte. Warte 20 Minuten. Dann entscheide.
Und wenn du unsicher bist? Dann lass es. Es gibt viele andere Wege, dich zu entspannen. CBD. Meditation. Bewegung. Wärme. Musik. Du brauchst keinen Rausch, um dich gut zu fühlen.
Fazit: Hält HHC, was es verspricht?
Ja. HHC macht dich high - aber nicht wie THC. Es ist weicher, klarer, weniger intensiv. Es ist eine sanfte Veränderung. Es ist kein Trip. Es ist kein High. Es ist ein Zustand. Ein Moment, in dem du dich leichter fühlst. Aber es ist kein Spielzeug. Es ist kein CBD mit Extra. Es ist ein Cannabinoid - und es wirkt.
Wenn du es ausprobierst: Kaufe bewusst. Fange klein an. Beobachte dich. Und wenn du merkst, dass du es brauchst, um dich zu fühlen - dann ist es Zeit, darüber nachzudenken, warum du es brauchst. Nicht weil es legal ist. Nicht weil es trendy ist. Sondern weil es dir wirklich hilft - oder weil es dich nur ablenkt.