Ernährung und Gesundheit fürs Radfahren: einfache Regeln, die wirklich greifen
Willst du länger und stärker fahren, ohne dich danach kaputt zu fühlen? Gute Ernährung ist der schnellste Hebel. Hier bekommst du praktische, sofort anwendbare Tipps: was du vor, während und nach der Fahrt essen solltest, wie viel zu trinken ist und wie CBD oder Energy Drinks sinnvoll – und sicher – eingesetzt werden können.
Praktische Ernährungsregeln fürs Training
Vor der Fahrt: Iss 1–4 Stunden vorher eine kohlenhydratreiche Mahlzeit. Ziel: 1–4 g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht, je nach Zeit bis zum Start. Kurz vor kurzen, intensiven Einheiten reichen 30–60 g schnell verfügbare Kohlenhydrate.
Während langer Fahrten: Koste pro Stunde 30–60 g Kohlenhydrate bei moderater Belastung; bei sehr hoher Intensität sind 60–90 g pro Stunde sinnvoll. Verwende Riegel, Gels oder Bananen – Hauptsache, du testest es vor einem Rennen.
Protein & Regeneration: Täglich 1,2–2,0 g Protein pro kg Körpergewicht unterstützt Muskelaufbau und Erholung. Direkt nach der Fahrt hilft eine Mischung aus Kohlenhydraten und 15–25 g hochwertigem Protein, die Regeneration zu starten.
Flüssigkeit & Elektrolyte: Trinke während langer Einheiten etwa 500–750 ml pro Stunde, mehr bei Hitze. Ergänze nach starkem Schwitzen Elektrolyte (Natrium), damit es nicht zu Krämpfen kommt.
CBD, Energy Drinks und was du beachten musst
CBD zur Regeneration: Viele Radsportler nutzen CBD zur Schlafverbesserung und zur Reduktion von Muskelspannung. Beginne mit kleinen Dosen — etwa 10–25 mg am Abend — und beobachte Wirkung und Nebenwirkungen. CBD selbst ist nach WADA-Regeln erlaubt; THC kann problematisch sein, also achte auf die Produktreinheit.
Wechselwirkungen: CBD kann mit Medikamenten interagieren. Wenn du regelmäßig Arzneien nimmst, sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD nutzt.
Energy Drinks: Sie liefern schnellen Koffein-Boost, oft aber auch viel Zucker. Für leistungssteigernde Effekte gilt eine sichere Orientierung: bis ~3 mg Koffein pro kg Körpergewicht vor dem Wettkampf. Mehr kann Unruhe, Herzrasen und Magenprobleme bringen. Schau dir auch unseren Artikel „Die stärksten Energy Drinks im Vergleich“ an, bevor du zu starken Produkten greifst.
Bessere Alternativen: Espresso oder koffeinhaltige Gels sind oft sparsamer und kontrollierbarer. Für Ausdauerleistung bieten sich außerdem natürliche Helfer wie Rote-Bete-Saft (Nitrate) oder gut getimte Kohlenhydratportionen an.
Alltagstipps: Plane Mahlzeiten nach Trainingsintensität, teste alle Produkte vor langen Ausfahrten und achte auf Schlaf und Stress — das beeinflusst Leistung stärker als ein einzelnes Supplement. Kleine Änderungen, regelmäßig angewendet, bringen mehr als extreme Experimente kurz vor einem Rennen.
Wenn du magst, findest du auf dieser Seite weiterführende Artikel zu Energy Drinks, CBD-Produkten und konkreten Ernährungsplänen fürs Radfahren. Probier die Tipps auf einer Trainingsrunde und passe sie an deine persönlichen Erfahrungen an.