Energydrinks Vergleich: Was du wirklich wissen musst
Ein Energydrink kann zwischen 80 und 300 mg Koffein liefern. Das entscheidet oft, ob du einen Leistungsschub spürst oder dich danach schlapp fühlst. Hier erfährst du kurz und praktisch, worauf du achten solltest – vor allem, wenn du viel Zeit auf dem Rad verbringst.
Wie du den richtigen Energydrink wählst
Nicht alle Energydrinks sind gleich. Schau dir diese Punkte an, bevor du zur Dose greifst:
- Koffeingehalt: Steht meist auf der Dose. Für Einsteiger reichen 80–150 mg, für kurze intensive Belastung 150–200 mg. Höhere Werte nur mit Erfahrung.
- Zucker vs. zuckerfrei: Zucker liefert schnelle Energie, kostet aber Kalorien und kann nach dem Peak ins Tief führen. Süßstoff-Varianten sparen Kalorien, haben aber andere Nebenwirkungen.
- Zusatzstoffe: Taurin, B-Vitamine oder Guarana sind häufig. Sie können subjektiv den Effekt verändern, liefern aber keine Wunder.
- Hydration: Energydrinks ersetzen kein Wasser oder Elektrolytgetränk bei langen Touren.
- Preis & Geschmack: Wichtig, damit du das Getränk regelmäßig nutzen willst.
Energydrinks beim Radfahren: Dosierung und Timing
Für kurze, intensive Einheiten reicht oft eine kleine Dose 20–30 Minuten vor dem Start. Bei längeren Ausfahrten splitte die Aufnahme: eine halbe Dose zu Beginn, dann bei Bedarf noch einmal nach 60–90 Minuten.
Eine praktische Faustregel: Viele Empfehlungen liegen bei etwa 3 mg Koffein pro kg Körpergewicht vor Wettkämpfen. Für dich als Freizeitsportler heißt das konkret: bei 70 kg sind ~200 mg ein üblicher Richtwert. Teste das vorher, nicht am Renntag.
Wichtig: Kombiniere Energydrinks nicht mit Alkohol. Menschen mit Herzproblemen, Schwangere und Kinder sollten Energydrinks meiden. Achte auf Tageslimits – 400 mg Koffein pro Tag gelten als obere Grenze für gesunde Erwachsene.
Was ist mit CBD plus Energydrink? CBD kann den Stoffwechsel in der Leber beeinflussen und so den Abbau von Koffein verlangsamen. Wenn du CBD nutzt, probiere eine niedrige Dosis Koffein und beobachte, wie du reagierst. Generell passen Stimulanzien (Koffein) und beruhigende Präparate nicht immer gut zusammen.
Alternativen: Schwarzer Kaffee oder Espresso liefert reines Koffein ohne Zusätze. Für lange Touren sind spezielle Elektrolyt-Getränke oft sinnvoller als ein reiner Energydrink – sie ersetzen Salzverlust und halten die Leistung stabil.
Kurz gesagt: Wähle den Energydrink nach Koffeingehalt, Zucker und deinen Zielen. Teste Dosierung und Timing im Training, nicht am Wettkampftag. So holst du den Boost, ohne unangenehme Nebenwirkungen.